Fachkraft für Lagerlogistik
Ein zentraler Beruf der deutschen Logistik, über eine anerkannte Ausbildung zugänglich und bei Arbeitgebern sehr gefragt.
Der Beruf
Die Fachkraft für Lagerlogistik nimmt Waren an, lagert, kommissioniert und versendet sie, plant die Lagerprozesse, fährt Gabelstapler und arbeitet mit Logistiksoftware.
Gehalt
Während der Ausbildung etwa 660 bis 1.370 €/Monat je nach Branche und Region. Zum Einstieg etwa 2.150 bis 2.700 €/Monat; der Medianwert über alle Erfahrungsstufen liegt bei rund 3.094 €/Monat (Spanne 2.617 bis 3.745 €) (Quelle: Entgeltatlas, Bundesagentur für Arbeit, 2025). Diese Vergütung folgt einem Branchentarif, über dem gesetzlichen Mindestlohn (13,90 €/Std. im Jahr 2026).
Dauer und Ablauf
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule, und endet mit der IHK-Abschlussprüfung.
Unternehmen, die einstellen
Amazon, DHL und Deutsche Post, Kaufland, Lidl und die Schwarz-Gruppe, dm, BMW sowie zahlreiche Logistikdienstleister (3PL).
Perspektiven
Die Aussichten sind gut, getragen von einem strukturellen Mangel an Lagerpersonal in Deutschland.
Karriereentwicklung
Möglich sind Aufstiege zum Teamleiter, Logistikmeister oder Fachwirt und weiter zum Lagerleiter.
Sprachniveau
Berufsschule, Prüfung und Arbeit finden auf Deutsch statt. B2 ist der von den Arbeitgebern erwartete Standard, und genau dieses Niveau streben wir an.
Anerkennung und Zugang
Für eine Ausbildung ist keine Anerkennung eines Abschlusses erforderlich: Sie werden direkt in Deutschland ausgebildet, und der Abschluss ist bundesweit anerkannt. Erforderlich sind ein Ausbildungsvertrag, das erwartete Sprachniveau und in der Regel ein Schulabschluss.
Visum
Die Einreise erfolgt mit dem Visum zur Berufsausbildung (Ausbildung). Nach dem Abschluss wechseln Sie zu einem Aufenthaltstitel für Fachkräfte, um in Deutschland zu arbeiten. Wir prüfen Ihre Voraussetzungen und stellen den Antrag gemeinsam mit Ihnen zusammen.
Ihre Begleitung durch Karriere Fähre
Wir bringen Sie im Deutschen auf das erforderliche Niveau, finden das Unternehmen und den Ausbildungsvertrag, bereiten den Visumantrag vor und begleiten Sie bis zu Ihrer Ankunft.
Häufige Fragen
- Braucht man vorab den Staplerschein?
- Nein, der Staplerschein wird während der Ausbildung im Betrieb erworben.
- Ist der Beruf eher körperlich oder digital?
- Beides: Die Arbeit ist körperlich (Warenumschlag, Staplerfahren) und digital (Bestandsführung und Logistiksoftware).
Ungefähre Bruttospannen aus öffentlichen deutschen Quellen (Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Gehalt.de, StepStone, IHK). In Logistik und Transport hängt die Vergütung vom Tarifvertrag und vom Branchenmindestlohn ab und variiert nach Region, Arbeitgeber und Erfahrung. Anerkennungs-, Visa- und Führerscheinregeln ändern sich: Prüfen Sie Ihren Fall stets bei den zuständigen deutschen Behörden.
